Podcast editing: Jan Albrecht

Folge 1

In der ersten Folge des englischsprachigen Podcasts „The Salon“ unterhalten sich Megan Brandow-Faller und Julia Secklehner über die zentralen Konzepte von Creativity from Vienna to the World und stellen einige der Frauen vor, die im Rahmen des Projekts in den Fokus gerückt werden.

 

Folge 2

Megan Brandow-Faller spricht mit Dr. Elana Shapira die am Dienstag, den 2. März 2023 einen der Keynote-Vorträge der Creativity from Vienna to the World-Veranstaltungsreihe halten wird, der von dem Orientalismus im Werk der Keramikerin Vally Wieselthier handeln wird.

Folge 3

In dieser Folge spricht Julia Secklehner mit Professorin Rebecca Houze, die in ihrem Keynote-Vortrag für die „Creativity from Vienna to the World“-Veranstaltungsreihe am Dienstag, den 6. April 2023 auf die transatlantischen Verbindungen in den Werken von Anna Lesznai and Mariska Undi eingehen wird.

 

Folge 4

Filmemacherin und Drehbuchautorin Elena Goatelli erzählt von ihrem Film „Looking for Erika“, eine „Kunstthriller“-Dokumentation über die Künstlerin Erika Giovanna Klien (1900–1957), die ihre Laufbahn in Wien begann, bevor sie 1929 in die Vereinigten Staaten auswanderte. Der Trailer für den Film lässt sich hier ansehen. Elena Goatelli ist Teil der Podiumsdiskussion am 12. April 2023.

 

Folge 5

 Joseph Koerner (Harvard) spricht mit Megan Brandow-Faller (CUNY) über das kulturelle Gedächtnis der Wiener Sezession, Geschichte, Kunstgeschichte und (Auto-)Biografie. In ihrem Gespräch geht es um Prof. Koerners preisgekrönte Dokumentation The Burning Child (jetzt auf Amazon Prime), in der die Geschichte seiner eigenen Familie mit der der modernistischen Bewegung selbst, Prof. Koerners Kindheit in Wien und Pittsburgh und der jüngsten Wiederentdeckung des spezifisch jüdischen Charakters Wiens um 1900 verwoben wird.

 

Folge 6

In dieser Folge spricht Megan Brandow-Faller (CUNY) mit Frances Tanzer (Clark University) über die Unterstützung Egon Schieles durch austroamerikanische Emigrant*innen wie Otto Kallir sowie über Kallirs breitere Bemühungen um die Wiederherstellung einer vom Nationalsozialismus unbefleckten, liberalen Version Österreichs. Die beiden unterhalten sich auch über Tanzers nächstes Buch, „Vanishing Vienna: Jewish Absence in Postwar Central Europe“ (University of Pennsylvania Press), in dem die spannungsvollen Bemühungen von Östereicher*innen und Jüd*innen analysiert werden, die kulturelle Dynamik des Wiens vor dem Nationalsozialismus wiederherzustellen, während sie gleichzeitig sich selbst und die Kultur Zentraleuropas nach dem Holocaust neu zu konzipieren versuchten.

 

Folge 7

In dieser Folge erzählt Elizabeth Otto  (University of Buffalo) Julia Secklehner von ihrer neueste Forschung zur Kunsttherapie in Europa und den USA mit besonderem Fokus auf der sozialrealistischen Malerin und Kunsttherapeutin Edith Kramer (1916-2014).

 

Folge 8

Michelle Jackson-Beckett  (Columbia University) und Julia Secklehner sprechen über den transatlantischen Transfer von Gestaltung im Werk von Architekten wie Ernst Lichtblau (1883-1963). Sie stellt auch einige der sowohl um Ablehnung als auch Erneuerung modernistischer Ideale kreisenden Debatten vor, die im Zuge der Austellungen von Wiener Innenraumgestaltungen und Wohnungsbau zwischen 1918 und 1938 aufkamen und die einen Schwerpunkt in ihrer bald erscheinenden Monografe (Oxford University Press) darstellen.

 

Folge 9

In dieser Folge unterhalten sich der Kunsthistoriker Michael Yonan (UC Davis) und Megan Brandow-Faller (CUNY Kingsborough) über den material turn, die Wiener Schule und sein neuestes Buchprojekt, das einer jungen Generation von Wissenschaftler*innen Ratschläge zu der auch im digitalen Zeitalter nach wie vor bestehenden Wichtigkeit der physischen Begegnung mit Objekten gibt. Die beiden diskutieren ihre gemeinsame Neigung zu wissenschaftlich vernachlässigten Genres, Bewegungen, Medien und allem, was mit Österreich zu tun hat.

 

Folge 10

Kunsthistoriker Ladislav Jackson (Technische Universität Brno) und Julia Secklehner (Masaryk-Universität) erörtern Leben und Werk der Architektin Liane Zimbler (1892-1987) und ihre zwei Karrieren in Zentraleuropa und Kalifornien. Jackson schildert, wie er zufällig auf Zimbler stieß und wie dieser Zufall ihm neue Perspektiven in seiner Recherche über Architektinnen, generationenübergreifende Gestaltung und Upcycling eröffnete.

 

Folge 11

Professorin Ellen Winner (Boston College, Emerita) berichtet Megan Brandow-Faller von ihrer neuen Monografie An Uneasy Guest in the Schoolhouse (Oxford University Press), in dem sie das Auf und Ab der Kunsterziehung kartografiert, von ihren Wurzeln im 19. Jahrhundert als Zulieferin der Industrie, über den hohen Stellenwert, den sie Anfang des 20. Jahrhunderts bei progressiven Kunstpädagog*innen als Mittel der Kultivierung des whole child besaß, bis hin zu zur Mitte des 20. Jahrhunderts, in dem sie, ironischerweise aus utilitaristischen Überlegungen, die Kunsterziehung mit besseren Noten in Verbindung brachten, wieder aufgegriffen wurde. Brandow-Faller und Winner gehen auch auf progressive Kunstpädagog*innen wie Čižek, Dewey und Lowenfeld und die weiterhin bestehende Relevanz der Kunsterziehung für eine demokratische, inklusive Gegenwart ein.

 

Folge 12

Laura Morowitz und Megan Brandow-Faller (Mitherausgeberinnen von Erasures and Eradications in Modern Viennese Art, Architecture and Design) diskutieren über Art, Exhibition and Erasure, das neueste Buch von Morowitz, in dem sie drei Kunstausstellungen im Künstlerhaus Wien während des Nationalsozialismus analysiert und zeigt, wie jede dieser Austellungen versuchte, Elemente zu tilgen, die der Nazi-Ideologie ein Gräuel waren: Die Stadt, die Jüdin und das Wien der Jahrhundertwende. Morowitz betont die US-amerikanischen Implikationen in ihrem Projekt und dessen Wichtigkeit für das Museumspublikum der USA von heute.


Folge 13

Jonathan Kaplan-Wajselbaum (University of Technology Sydney, Australia, und Sydney Jewish Museum) spricht mit Julia Secklehner über sein Buch Jews in Suits. Men’s Dress in Vienna, 1890-1938 (Bloomsbury Academic, 2023), in dem er vorschlägt, die Kultur männlicher Mode innerhalb eines ikonischen kulturellen Milieus neu zu lesen und Einblicke in das Verhältnis von Bekleidung und Körperpflege zum Verständnis des Selbsts bietet.

 

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Folge 14

In dieser Folge erzählt Kirsten Krick-Aigner (Wofford College) Julia Secklehner von ihrer Forschung über drei außergewöhnliche Künstlerinnen – Lisel Salzer (1906–2005), Lisl Weil (1910–2006) und Bettina Bauer-Ehrlich (1903–1985) – sowie über die soziale Bindung von Frauen und miteinander verschränkte Karrieren auf zwei Kontinenten.

 

Folge 15

Megan Brandow-Faller und Julia Secklehner unterhalten sich über Megans derzeitiges Projekt, das Buch Child Creativity and the Visual Arts: From Secessionist Vienna to Postwar America (bald bei Bloomsbury Academic), das von dem Kult um die kindliche Kreativität in den Nachkriegs-USA und dessen intellektuelle Wurzeln im Wien der Jahrhunderwende handelt.

 

 

Folge 16

Pat Kirkham, Professorin für Design-Geschichte an der Kingston University, Großbritannien, teilt ihre Erinnerungen an die in Ungarn geborene US-amerikanische Gestalterin Eva Striker Zeisel (1906-2011). In dem aus zwei Teilen bestehenden Interview werden sowohl ihre Expertise als Design-Historikern als auch ihr langjähriger persönlicher Kontakt mit Zeisel und deren Tochter berücksichtigt. https://www.evazeisel.com/

Folge 17

In dieser Folge von „The Salon“ spricht Autor John Kropf mit Megan Brandow-Faller über sein neues Buch The Color Capital of the World, teilt seine persönlichen Erinnerungen an die American Crayon Company und daran, wie der Erfolg des Unternehmens mit neuen Diskursen über die kindliche Kreativität zusammenhing.

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